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Einführung für Wessis
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Anklam
Text und Fotos: © Martin
Schlu , 26. Juli 2019
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- zurück - Marktplatz - St. Marien - St. Nikolai
Ich
habe erst sehr spät die Zeit gefunden, diese alte Hansestadt zu
besuchen. Anklam liegt von Greifswald zwar nicht weit entfernt (ca. 45
Minuten über die B 109) und es ist eine der Möglichketen nach Usedom zu
kommen, doch als Transitreidender hält man - kurz vor dem Ziel - nicht
dort an. Wie sich herausgestellt hat, war dies ein Fehler.
Beim Besuch an
einem der heißesten Tage des Jahres fand ich einen schattigen
Platz an der Marienkirche, gegenüber der Nikolaikirche, die es als
Backsteingotik in wirklich jeder
Hansestadt gibt (Die Marienkirche ist immer die religiöse Stadtkirche,
erbaut vom Klerus, die Nikolaikirche ist immer die Kirche der Kaufleute
und Hansefahrer). Kein Besucher außer meiner Frau und mir war dort und
so hatten wir Zeit ausgiebig zu schauen und zu fotografieren. Eine
Besonderheit der Kirche sind die reich bemalten Pfeiler, die nach der
Reformation nach evangelischer Tradition übertüncht wurden und erst
Ende der 1970er Jahre wieder zum Vorschein kamen. Hier fanden sich
ganze gemalte Tryptichons, Marien-Darstellungen und jede Menge
mittelalterliche Ornamentik. Für kleine Kindr gab es eine Bauecke, für
die Kirchenmusik gab es eine reichhaltige Plakatwand und angesichts der
Fotos von Gottesdiensten und Konzerten in einer prall gefüllten
Hallenkirche wirkte die Leere heute schon sehr gegensätzlich. Die
Küsterin ließ sich blicken, wir kamen ins Gespräch und ich mußte
versichern mitzuhelfen, daß die Renovierung weitergehen würde.

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