www.martinschlu.de


Kulturgeschichte - 19. Jahrhundert


Frühromantik

Anfangsseite

Biographie
1810 Kindheit
1826 Veränderungen
1835 Erfolg
1846 Abschied

Frederic Chopin (1810 - 1849)
Erfolg 1835 - 1845
erstellt Martin Schlu, Juli 2007/März 2010

zurück - weiter
1835 - 1836 - 1837 - 1838 - 1839 - 1840 - 1841 - 1842 - 1843 - 1844 - 1845 - Seitenanfang
  
1835
In Leipzig trifft Chopin Robert Schumann, der in der "Neuen Musikzeitung" einen enthusiastische Artikel über den polnischen Pianisten und Komponisten schreibt.
 
Nachdem sich Chopin in Paris niedergelassen hat, verweigert er den russischen Paß und holt ihn auch nie in der russischen Botschaft ab. Damit bekommt er schnell den Status eines Emigranten, gilt damit als politischer Flüchtling und lehnt - im Gegensatz zu seinem Vater - die zaristische Besetzung Polens natürlich ab. Trotzdem will er seine Eltern wiedersehen und so kommt es im August zu einem Treffen mit ihnen - allerdings außerhalb Polens in Karlsbad, wo seine Eltern zur Kur sind und wohin Chopin ihnen folgt. In dieser Zeit erneuert er seinen Kontakt zur Familie Wodzinski, deren drei Söhne Schüler seines Vaters gewesen waren. In ihre jüngere, sechzehn Jahre alte Schwester Maria verliebt sich Chopin, möchte sie heiraten und plant schon eine Leben mit ihr außerhalb Polens.
 
1836 - Seitenanfang
Chopin verbringt mit der nun siebzehn Jahre alten Maria Wodzinski in Begleitung ihrer Mutter die Ferien in Marienbad (heute Márianské Lázne in Tschechien) und Dresden. Da Chopin mittlerweile fast jeden Winter einen schweren Asthmaanfall hat und seine Lebensweise auch nicht sehr gesund ist, weil er oft unterwegs sein muß, sind Marias Eltern gegen eine Ehe mit einem vielleicht schwerkranken Mann und so kommt die Ehe nicht zustande.
 
1837 - Seitenanfang
Im Juli reist Chopin zur Londoner Verlegerin Camille Pleyel in der Hoffnung, die unangenehmen Erfahrungen des letzten Jahres verdrängen zu können. Schon bald stürzt er sich in eine neue Affäre mit der französischen Schriftstellerin George Sand, die sechs Jahre älter als er ist, nach ihrer Scheidung mit zwei Kindern in ihrem Haus Nohant in Frankreich alleine lebt und Autor mehrerer umstrittener Romane ist. Sie bietet ihm menschliche Wärme, verehrt ihn, akzeptiert seine Kunst und ist für ihn ein gleichberechtigter Partner. Dort trifft er Franz Liszt, als dieser mit seiner Geliebten Marie d'Agoult George Sand besucht.
 
1838 - Seitenanfang
Chopin und George Sand verbringen den Winter von 1838/1839 auf der spanischen Insel Mallorca und leben in einem ehemaligen Kloster in Valdemosa. Trotz der eigentlichen warmen Lage der Insel erkrankt Chopin wieder und hat erstmals Symtome der Tuberkulose. Er wird so schwach, daß er das Haus nicht verlassen kann und lenkt sich mit Komponieren ab. In dieser Zeit entstehen die 24 Impromptus, die Polonaise im C, die Ballade in F-Dur und das Scherzo in C.
 
1839 - Seitenanfang
Im Frühjahr reist Chopin wieder aus Mallorca ab und bleibt nach seiner Genesung eine Zeit in Marseille, wonach er in das Haus von George Sand in Nohant in Frankreich zieht. Dort bleibt er bis 1846 und geht nur im Winter nach Paris. Diese Zeit ist für ihn wohl die glücklichste in seinem Leben, denn die damals noch unübliche "wilde Ehe" wird in Paris allgemein als Verbindung zweier Genies akzeptiert und Chopin und Sand werden als Ehepaar behandelt. Zu ihrem Freundeskreis gehören Paul Delacroix, natürlich Franz Liszt mit der Gräfin d'Agoult, die Sängerin Pauline Viardo und viele andere. Lediglich der ältere Sohn George Sands akzeptiert Chopin nicht als Stiefvater und ist maßgeblich an einer Entfremdung und später auch der Trennung beteiligt.
 
 1840 - Seitenanfang
 
 
 
1841 - Seitenanfang
 
 
 
1842 - Seitenanfang
 
 
 
1843 - Seitenanfang
 
 
 
1844 - Seitenanfang
 
 
1845 - Seitenanfang
 
 
 
zurück - weiter - Seitenanfang