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- Der Tagesablauf der
Zwangsarbeiter in Konzentrationslagern
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- Der Arbeitstag der Zwangsarbeiter
begann immer sehr früh. Im
Winter wurden die Häftlinge zwischen 6 Uhr und 7 Uhr
geweckt. Im Sommer mussten die
Häftlinge schon zwischen 4 Uhr und 5 Uhr
aufstehen. Die Häftlinge
mussten sich innerhalb von 30 Minuten waschen und
anziehen. Außerdem mussten sie innerhalb dieser 30
Minuten frühstücken und ihr Bett machen.
Zum Frühstück gab es nur
eine Scheibe Brot und eine dünne Suppe.
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- Nach dem Frühstück
mussten die Häftlinge zum „Frühsport".
Hier wurde 20 bis 30 Minuten Gymnastik unter strenger
Aufsicht gemacht. Schwächeanfälle nach dem
„Frühsport", auch mit Todesfolge, waren an der
Tagesordnung.
- Jeden Morgen ging es zum
Morgenappell. Die Häftlinge mussten sich zum
Appellplatz begeben und sich dort in Achterreihen
aufstellen. Dort wurden die Häftlinge gezählt,
das dauerte in der Regel eine Stunde. Nach
dem Morgenappell mussten die Häftlinge mit der
Arbeit beginnen.
- Die Arbeit, die meist als
Bestrafung diente bestand z.B. darin , eine Mauer
aufzubauen die sie danach wieder abreißen
mussten. Die Häftlinge
mussten bis zum späten Nachmittag arbeiten, auch
wenn sie krank waren.
- Die Häftlinge wurden immer
wieder bestraft. Sie wurden getreten und mit Stöcken
und ähnlichen Gegenständen geschlagen und
misshandelt.
- Die Zwangsarbeiter hatten eine
halbe Stunde Mittagspause. Auch
das Mittagessen und das Abendessen bestanden meist nur
aus einer dünnen Suppe und einer Scheibe
Brot.
- Es gab nur sehr selten Fleisch und
wenn, dann nur in geringsten Mengen.
- Die Häftlinge mussten in
selbstgebauten Betten schlafen, die nur aus einem
Strohsack und einer Decke bestanden.
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