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zur Hanse

Rostock
Text und Fotos: © Martin Schlu 2006 - 2017 / Stand: 26. Mai 2017

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Stadthafen  - Alter Markt - Neuer MarktMarienkirche - Petrikirche und Petrischanze - Nikolaikirche - Kröpeliner Straße  - NienhagenWarnemünde

Das erste Mal war ich vor zehn Jahren in Rostock und dies ging nur, weil ich meine Familie überredet hatte, von Lübeck aus mit mir zwei Stunden über die Autobahn zu fahren. Es regnete die ganze Zeit, die Mädchen maulten und nur widerstrebend gestand man mir zu, im Regen am Burgwall auszusteigen und zu gucken, wo einer meiner Vorfahren (Jochim Schlu, 1553-1624) geboren und gestorben war. In der Folge gab es noch weitere Besuche der Stadt, irgendwann wohnte eine Tochter studienbedingt da und seit da sind wir regelmäßig in der Stadt. Die Jochim-Schlu-Straße haben wir natürlich längst besichtigt. Eine Antwort vorweg: Nein, ich werde nicht von der Stadt Rostock bezahlt, auch wenn ich das immer wieder gefragt werde, aber wenn ich im Komponistenviertel Samstags um 14:00 Uhr das Gebrüll der Hansa-Fans vom nahen Stadion höre, ist das wie ein Stück Zuhause.

Rostock ist mit fast 210.000 Einwohnern die größte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns, hat eine große Vergangenheit als Hansestadt und Seefahrerschule und war ab den 1920er Jahren Standort des Flugzeugbauers Ernst Heinkel. Weil das in Warnemünde gegründete Werk für Wasserflugzeuge schnell zu klein wurde, erweiterte Heinkel die Werft ins Landesinnere und dadurch verdopplte Rostock bis zum Kriegsbeginn seine Bevölkerung auf ca. 120.00 Einwohner, denn bis Kriegsende arbeiteten dort 55.000 Menschen (darunter ca. 17.000 Zwangsarbeiter). Bis 1939 entstanden im Stadtteil Reutershagen für die Angestellten und Arbeiter das Komponistenviertel mit ca. 10.000 Wohnungen - die Zwangsarbeiter lebten in Oranienburg und Sachsenhausen, zwei KZs, die zugunsten der Heinkel-Werke hochgezugen worden waren. Heute gibt es an der B 105 in Höhe des alten Neptun-Geländes nur noch eine knapp 100 Meter lange Mauer, die an diese Zeit erinnert. Auf der gegenüberliegenden Seite findet sich eine kurze Gedenktafel.

Die Reste der Heinkel-Werft
Die Reste der Heinkel-Werft an der B 105, Nähe alte Neptun-Werft

Zu DDR-Zeiten wurde Rostock die wichtigste Stadt im Schiffbau und war außerdem Zentrum der Schiffahrtsverwaltung. Noch heute sind dort Bundesbehörden, die die Seeschiffahrt regeln.

Nach der Wende erfand sich Rostock neu. Die Werften sind zwar größtenteils abgewickelt und wurden beispielsweise - wie die Neptun-Werft - zu Supermarktzentren oder sie wurden plattgemacht und als Bauland verkauft. Doch eine funktionierende Werft gibt es hier immer noch und vor einem Jahr hat ein Rostocker Konsortium auf die zum Verkauf stehende Stralsunder Volkswerft geboten und sie auch gekauft. Die AIDA-Reederei hat sich schon lange in Rostock angesiedelt, auch wenn ihre Schiffe nicht die Warnow hinaufkommen, sondern im Warnemünder Überseehafen anlegen. Dort ist mittlerweile ein internationaler Fähr- und Verladehafen entstanden, bei dem russisches Holz genauso verladen wird, wie europäische Technikbausteine, chinesische Flachbildschirme oder deutsche Touristen und so holt man sich den ersten Eindruck am besten von einem Schiffstörn aus im Stadthafen:
Alte Hafenkontore, neue Hafenkontore und die Petrikirche als Keimzelle des nachmittelalterlichen Rostocks.
Je nach Jahreszeit fahren mehr oder weniger häufig die Ausflugsschiffe etwa eine Stunde bis Warnemünde, legen dort an und man hat Zeit, am Ostsestrand die Füße ins Meer zu stecken - wenn es nicht zu frisch ist, denn im Winter kann es hier ordentlich kalt werden und die vor wenigen Jahren eingeschneite A 20 und meterhohe Schneeverwehungen sind hier allen noch in guter Erinnerung. Es ist in Rostock immer ein paar Grad kälter als im Rheinland und in Baden, der Frühling ist ein paar Wochen später und der Schnee dafür ein paar Wochen früher.

Immer wieder legen Segler im Stadthafen an (die am 2. Augustwochenende stattfindende Hanse-Sail gilt als weltweit größtes Seglertreffen überhaupt) und so hat man immer etwas zu sehen. Manchmal ist der Hingucker eine größere Schweden-Fähre wie die Trelleborg, die im Stadthafen geparkt wird, weil sie momentan nicht gebraucht wird und hier weniger Liegegebühren kostet.

In Wirklichkeit ist die Trelleborg gut 170 m lang, das fällt aber kaum auf.
Stadthafen mit der Trelleborg aus Trellebirg/Schweden - daß das Schiff 170 Meter lang ist, sieht man auf dem Bild auch nicht.

Die Stadt hat ausreichend  Einwohner für eine gewisse Hochkultur und kann mit den anderen Großstädten oder der Rhein-/Main-Region mittlerweile mithalten. Sie ist der Sitz der Norddeutschen Philharmonie,  die Musikhochschule gegenüber der AIDA-Reederei an der Strandstraße, sie hat ein mit Köln vergleichbares Konzertangebot, es gibt etliche gute Museen und das Theater ist auch nicht schlecht.  Außerdem gibt es die Kunsthalle in Reutershagen und eine lebendige Studenten- und Musikszene, die sich in den Vierteln der „Kröpeliner Tor-Vorstadt“ manifestiert - Eingeweihte sprechen als Kürzel nur von der „KTV“. Diese KTV liegt zwischen der Innenstadt und dem kleinbürgerlichen Reutershagen, aber weit genug von den Problemvierteln wie Toitenwinkel, Dierkow oder Lichtenhagen, in denen die Mieten und Immobilien aus gutem Grund billig sind und es immer mal wieder Randale zwischen Neonazis und deren Gegnern gibt. Billig sind die Mieten in der KTV oder in der Nähe der Hochschulen weiß Gott nicht und so gibt es immer mehr Eltern, die für ihre studierenden Kinder bei einem Mietniveau von fast zehn Euro pro qm lieber eine billige Wohnung (ohne Aufzug)  im sechsten Stock der Lichtenhagener oder Toitenwinkeler Platte kaufen. Billiger ist das sicher, besser allerdings nicht.

Parallel dazu sind die Immobilienpreise stark angestiegen und die Stadt boomt - erkennbar daran, daß es praktisch keinen Leerstand mehr in der Innenstadt gibt und ein prestigeträchtiges Immobilienprojekt nach dem andern in die Toplagen gesetzt wird. Stand der Dinge ist momentan ein größerer Komplex am Wasser nördlich des Stadthafens und es wird auch geplant, die große Freifläche der Mittelmole in Warnemünde zu bebauen. Was dort entstehen wird, weiß man nicht mehr, nachdem Hamburg und Berlin die Olypia-Bewerbung zurückgezogen haben - vermutlich hätte man in Rostocker Gewässern gesegelt. nach oben

Die Infrastruktur ist allerdings noch verbesserungsfähig: Geplant ist bisher, irgendwann mal eine stündliche Verbindung nach Berlin einzurichten, denn diese Zugverbindung gibt es nur alle zwei Stunden. Nach Bonn oder Stuttgart kommt man mit dem Zug nur ein- bis zweimal am Tag und der Flughafen, ein alter Armeeflugplatz, wird nur Donnerstags, Freitags und Sonntags angeflogen.  Ein halbes Dutzend Städte stehen zur Auswahl, Donnerstags oder Freitags fliegt man hin und Sonntags zurück, denn German Wings und die Lufthansa Linie haben in Rostock nur ein sehr dünnes Angebot und so hat es sich ergeben, daß die paar Taxis dann Flughafenbus spielen und die paar Fahrgäste auch zuhause abholen.

Natürlich macht der Flughafen bei dieser geringen Auslastung ständig Miese und muß darum immer wieder seine Daseinsberechtigung nachweisen, aber die größte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns sollte wirklich einen Airport haben, der diesen Namen auch verdient. Von den Fracht- und Passagierzahlen etwa Köln/Bonns oder Hamburg kann man allerdings nur träumen. Im Oktober 2014 meldete die Ostseezeitung immerhin, daß die Flugverbindung ein drittes Mal pro Woche ausgeweitet werden sollt und jubelte, für den Flughafen Rostock-Laage sei damit die Schließung vom Tisch, doch das lassen wir mal einfach stehen. Von einer professionellen Anbindung zwischen Flughafen und Stadt ist man in Rostock leider noch weit entfernt - vielleicht gibt es in zehn Jahren mal eine S-Bahn, die dann auch Fischland und den Darß einbezieht.
Von links: das hansische Rathaus, vor das man 1727 eine barocke Fassade gesetzt hat, eines der teureren Hotels und die Post.
Von links: das hansische Rathaus, vor das man 1727 eine barocke Fassade gesetzt hat (wie in Lübeck), eines der teureren Hotels und die Post.
Ist man aber erst einmal hier (mit dem Auto ab Hamburg etwa in zwei Stunden, manchmal auch schneller), entschädigt die Stadt für die lange und komplizierte Anreise und wenn man sich Zeit nimmt, findet man eine Perle nach der anderen. Angefangen am „Neuen Markt“, der so heißt, weil er im 17. Jahrhundert neu angelegt wurde (wobei man 1727 das alte, hansische Renaissance-Rathaus mit einer „modernen“ Fassade versehen hat), führt einen der Weg entweder in die Marienkirche oder durch die Kröpeliner Straße, die so heißt, weil sie nach Kröpelin führte. Das Kröpeliner Tor war eine von mehreren Passagen in der Stadtmauer und diese Stadtmauer ist übrigens in großen Teilen erhalten. Sie führt vom Kröpeliner Tor am Kloster vorbei, verläuft einige Meter an der B 105 (Wismar-Stralsund) und ein weiteres großes Stück ist an der Petrischanze, die so heißt, weil man um 1200 bei der Stadtgründung und dem Bau der ersten Kirche (Petrikirche) eine regelrechte Festung nach Osten, Richtung Riebnitz, angelegt hat. Der hohe, spitze Turm der Petrikirche diente natürlich früher als Wegmarke und ist heute noch das Erste, das man von der Altstadt sieht. Bei klarem Wetter lohnt es sich immer, auf den Turm zu gehen, denn einen besseren Ausblick auf die Stadt hat man von keinem anderen Gebäude. - nach oben

Hinter der Petrischanze an der Warnow endet im Prinzip das alte Rostock. Das alte Stadttor aus dem 13. Jahrhundert, das Petritor, ist allerdings nicht mehr erhalten. Es wurde bei der Bombardierung im April 1942 beschädigt und hätte repariert werden können, wurde aber dann 1962 von der SED-Regierung als nicht mehr zeitgemäß empfunden und gesprengt. Die Mauer der Petrischanze geht heute bis zum ehemaligen Standort dieses Tores und dort, wo es stand, ist das Mauerwerk etwas dunkler gehalten.
Die Petrikirche auf der Erhohung der Petrischanze
Die Petrikirche auf der Erhohung der Petrischanze - man kann sich schon vorstellen, daß die erste Stadtmauer einen Schutz vor Raubgesindel und eroberungswütigen Slaven bot.
Hinter der Petrikirche öffnet sich der Alte Markt, ein sehr großer Platz, doch da die Innenstadt nach dem Bau der Mittelstadt um Marienkirche und Neuen Markt eine Flußschleife weiter konzipiert wurde, ist der Alte Markt heute mehrheitlich ein Wohngebiet mit ein paar Institutionen (Sprachheilschule) und Spezialgeschäften (Blaudruck) und weil die B 105, die Verbindung nach Fischland/Darß und Stralsund, tiefer liegt als die Petrischanze, ist es dort immer sehr still.

Eine weitere alte Kirche wurde vor Jahren mangels Gemeinde erst entweiht, dann umgewidmet und dient heute als Wohnhaus, Kirchenamt und Sitz von gemeinnützigen Einrichtungen: Die Nicolaikirche (auch die gibt es in jeder Hansestadt) hat einen flachen Turm und ist sicher älter als die Petrikirche, gibt dem Nikolaiviertel aber seinen Namen und da findet man das baufällige DDR-Seemansheim in einträchtiger Nachbarschaft mit anderen verrotteten Gebäuden, irischen Pubs und gewagten Architektenträumen. Das Kopfsteinpflaster ist mehrheitlich gut erhalten und man merkt, daß es immer mal wieder instand gesetzt wurde, doch für Radfahrer ist dieses Viertel nichts, es geht ständig rauf und runter und man muß um die Felgen fürchten, denn ab und zu gibt es in den Pflasterstraßen regelrechte Löcher. - nach oben
Nikolaikirche im Nikolaiviertel
Nikolaikirche im Nikolaiviertel, aufgenommen von einem Balkon des Rostocker Aparthotels an der Großen Wasserstarße - es ist sehr zu empfehlen
Die Marienkirche ist eine der größten Kirchen überhaupt. Ihre Baugeschichte reicht natürlich auch bis ins Mittelalter und ich weiß von einem Vorfahren (Jochim Schlu), der ab 1588 in Rostock lebte und mit Sicherheit ab und zu als Organist ausgeholfen hat, weil er wenige hundert Meter entfernt - am Burgwall - von der Marienkirche lebte, ein passabler Organist gewesen sein muß und finanziell keine Sorgen gehabt haben dürfte. Heute würde man ihn als Ehrenamtler bezeichnen. Die originale Orgel ist natürlich nicht mehr vorhanden, die jetzige barocke und überdimensionierte Orgel hat nicht nur den  Zweiten Weltkrieg irgendwie überstanden, sondern auch die DDR, ist aber natürlich noch pflegebedürftig und sowohl Orgel als auch Kirche sind immer auf Spenden angewiesen. Interessierte können mittags mit etwas Glück eine Orgelführung durch den Kantor bekommen.

Die Marienkirche vom Aussichtspunkt der Petrikirche
Die Marienkirche vom Aussichtspunkt der Petrikirche am Alten Markt. Im Hintergrund die Kräne des Stadthafens.

Die mittelalterliche Hülle der Kirche wurde in den nächsten Jahrhunderten zwar immer wieder verändert, doch die frühe Reformation Rostocks durch Joachim Slüter sorgte nicht für einen Bildersturm wie bei den Calvinisten in Flandern. Viel Mittelalterliches findet man in Sankt Marien allerdings nicht mehr: einige Grabplatten, einige Fenster und vor allem die astronomische Uhr hinter dem Altar. Sie wurde 1472 von Hans Düringer neu konstruiert, nachdem die Vorgängeruhr eines Lübecker Meisters von 1379 bei „Umbauarbeiten“ der Kirche „erheblich beschädigt“ wurde - vielleicht kam ein Teil der Decke herunter. Düringer hatte kurz vorher die Uhr der Danziger Marienkirche fertiggestellt und die reichen Rostocker wollten genau so eine Uhr haben. Teile der alten Uhr konnte man noch verwenden, das sparte Kosten und so hielt die Uhr bis zu den Überholungen und Renovierungen in den Jahren 1641, 1710 und 1977. Diese Art Qualitätsarbeit ist heute leider nicht mehr möglich.

Zifferblatt der Astronomischen Uhr von Hans Düringer in Rostock
Das Zifferblatt der astronomischen Uhr in der Marienkirche - es hat etwa zweieinhalb Meter im Durchmesser. Das neue Zifferblatt sieht man beim Anklicken.

Die Marienkirche sollte man, wenn es irgendwie geht, kurz vor zwölf besichtigen, weil die Uhr seit weit über fünfhundert Jahren immer um zwölf Uhr mittags eine Galavorstellung abliefert: Die Tür geht auf, Jesus kommt mit seinen Anhängern heraus, marschiert Richtung Paradies und wenn der elfte Jünger drin ist - klapp - macht das Paradies dicht und Judas bleibt draußen. Da jedes Zifferblatt nur Raum für 131 Jahre hat, steht demnächst (2017) der vierte Zifferblattwechsel an.  Zur Sicherheit hat man das Blatt schon fertig und lagert es über einer Seitenkapelle, bis es 2017 eingebaut werde wird. Weltweit gibt es nur noch eine andere Uhr von Hans Düringer, eben die aus der Danziger Marienkirche, doch die ist seit vielen Jahrzehnten kaputt.

Detail aus dem Apostelumgang der Rostocker Düringer-Uhr
Der Apostelumgang der astromischen Uhr in etwa 15 Meter Höhe - diese Apostel werden noch gesegnet - Judas gleich nicht mehr.

Nun ist dieser Uhrturm nur eines der vielen Dinge, die man in der Marienkirche bestaunen kann und eine Stunde für die Besichtigung ist viel zu wenig - man muß einfach immer mal wiederkommen. Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, bei jedem Rostock-Besuch mindesten einmal hineinzugehen und es ist nicht ausgeschlossen, daß ich im Ruhestand in der Stadt wohne und in den Posaunenchor der Marienkirche einsteige. Man wird sehen. - nach oben

Von der Marienkirche ist man nach fünfzig Metern wieder im Gewühl der Einkaufsmeile, der Kröpeliner Straße. Sie ist wie alle wichtigen Einkaufsstraßen voll, laut und teuer und man bekommt alles, was man braucht. Natürlich kriegt man auch alles, was man nicht braucht. Auf der Hälfte hat sie mit der Pädagogienstraße und der Breiten Straße Stichstraßen zum Stadthafen und dort geht es zu den wichtigen K's: Kaufhof, Kino und Kneipenmeile (Merke: je näher der Hafen, desto besser/teurer die Kneipen). Vor ein paar Jahren hat man am Ende der Straße das „Kröpeliner Tor-Center“ gebaut und daher hat Rostock nun auch ein paar fußläufige Supermärkte, einen Saturn und ein paar andere Läden, die man in einer Einkaufsstraße glaubt, haben zu müssen. McDoof, H&M und Hollister haben es in diesen Konsumtempel bis heute aber noch nicht geschafft und fristen ein kärgliches Dasein in den Stichstraßen...

Ein normaler Samstag vormittag gegen elf Uhr im Februar.
Ein normaler Samstag vormittag gegen elf Uhr im Februar. Im Sommer ist alles noch voller, wenn die Hanse Sail läuft, ist die Meile eher leerer.
Im Sommer ist Rostock immer ein bißchen kühler als der heiße Rest der Republik, weil hier ja ein beständiger Seewind weht, der die Temperaturen selten höher als 26° Grad werden läßt. Trotzdem ist es auch hier recht warm und die Kinder machen sich - wie überall - einen Spaß daraus, in den Brunnen an der Universität zu laufen und sich beregnen zu lassen. Passenderweise heißt der Brunnen auch „Brunnen der Lebensfreude“, doch weil er von Aktfiguren beiderlei Geschlechts in allen möglichen gemeinsamen Stellungen umrahmt wird, haben die Rostocke ihn insgeheim längst „Pornobrunnen“ getauft. Den Kindern ist das egal.

Der „Brunnen der Lebensfreude“ im Sommer


Warnemünde 
Warnemünde war ursprünglich ein Fischerort, weil der Rostocker Hafen ja geschützt ein paar Kilometer flußaufwärts lag, ist aber mit steigender Tonnage der Schiffe immer wichtiger geworden und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als DDR-Stützpunkt planmäßig ausgebaut. Heute gibt es rechts der Warnow den Überseehafen, kurz vor der Mündung links den alten Fischereihafen und links der Warnowmündung hat man die ziemlich einzigartige Kombination von Badestrand, Segelparadies und Schiffsbeobachtung, denn regelmäßig sieht man die größeren Pötte auslaufen: Fähren nach Schweden oder Dänemark, Frachter Richtung Rußland oder in den Skagerrak und natürlich die Kreuzfahrtschiffe der AIDA-Linie oder der Konkurrenzlinien, die Rostock planmäßig anlaufen und unter wildem Getute am Abend ablegen, wie die „Costa Favolosa“ heute abend.

Strandkörbe, der „Teepott“ (ein legendäres und teures Strandcafé) und der alte Leuchtturm von Warnemünde.
Strandkörbe, der „Teepott“ (ein legendäres und teures Strandcafé) und der alte Leuchtturm von Warnemünde, im Hintergrund ein auslaufendes Schiff.

Badebetrieb und Hochseefähren liegen dicht beieinander

Es gibt wenig Strände, wo Badebetrieb und Hochseeschiffe so dicht beieinanderliegen.

Jedenfalls ist Warnemünde ein extrem schöner und vielseitiger Strand, wenn auch der einzige Ostseestrand mit Tiefgarage und Bahnhof. Er hat außerdem den Vorteil, daß er knapp fünfzehn Autominuten von der Innenstadt entfernt liegt (oder zwölf Kilometer oder drei S-Bahn-Stationen ab „Holbeinplatz“). Mit dem Auto fährt man in die Tiefgarage Kurhaus und kommt am Strand raus, mit der S-Bahn sind es ab Holbeinplatz zehn Minuten und fünf Minuten Fußweg vom Bahnhof zum Strand. Weil das allgemein bekannt ist, ist es im Sommer dort entsprechend voll. Die Preise für Wohnungen in Strandnähe sind astronomisch (ab ca. € 100.- am Tag für zwei Personen) und Warnemünde hat reelle Chancen, das nächste Sylt zu werden. Im Sommer ist es allerdings witzlos, vor achtzehn Uhr mit dem Auto nach Warnemünde zu kommen - erst steht man im Stau und dann wird man das Auto nicht los. Im Gespräch ist momentan, nach dem „Ostsee-Parkhaus“ eine weiteres Parkhaus an der Mittelmole zu bauen, so daß noch mehr Personen in Badekleidung von der Tiefgarage zum Strand kommen können. Man wird sehen, was dann passieren wird. Doch weil der Strand so groß ist, findet sich bislang für jeden ein Plätzchen - mit oder ohne Strandkorb. Nur laufen muß man dann ein  bißchen mehr.

Für Schwimmen und Spielen ist der Strand auch groß genug
Der Warnemünder Strand bietet Platz für jegliche Art der Freizeitbeschäftigung - für Aktivitäten findet sich immer ein Fleckchen.

Nienhagen
Wem es in Warnemünde zu voll ist, weicht aus nach Nienhagen, auf halbem Wege zwischen Warnemünde und Heiligendamm. Noch ist es zum Schwimmen ein Geheimtipp, denn die Parkplätze sind dort knapp und so kommen die meisten Menschen daher mit dem Fahrrad an. Unten an der Steilküste kann man mit oder ohne Kleidung schwimmen, oben auf der Steilküste kann man schön im „Gespensterwald“ laufen, muß aber aufpassen, daß einen die vielen Fahrräder nicht ummangeln. Es gibt auch viele Badegäste, die ihr Rad oben abstellen, irgendwie die Küste herunterklettern und dann am Strand ziemlich ungestört sind. Der Wald ist so groß, daß man in Ruhe laufen kann und er ist nicht zu groß, daß man sich darin verlaufen kann. Für Familien also sehr empfohlen.

Gespensterwald

Oben der Gespensterwald, unten ein ruhiger Strandabschnitt in der Abendsonne

Der Nienhagener Strand in der Abendsonne


Allgemeines Ausflugsziele - Einkaufen - Essen gehen  - LinksLiteratur Nahverkehr - Wohnen

Anreise
Mit der Bahn ist es nur bezahlbar, wenn man die Bahncard 50 hat. Im Sommer gehen für das gleiche Geld drei bis vier Flüge pro Woche von den größeren Flughäfen, doch im Winter gibt es oft nur eine Verbindung am Wochenende. Mit dem Auto hat man außerdem immer das Problem des Hamburger Südens (etwa eine bis zwei Stunden Stau) und sollte daher nicht ohne Navi mit Anti-Stau-Funktion (TCM) fahren. Sonntags schafft man die Strecke von oder nach Köln/Bonn (ca. 630 km) in sechs Stunden reiner Fahrtzeit, sonst braucht man ein bis zwei Stunden mehr. Die Fernbusse sind zwar mit Abstand das Billigste, doch sie fahren normalerweise über Berlin und so braucht man für diese Alternative bis ins Rheinland mindestens acht und neun Stunden (ohne Stau). Da man also immer einen Tag zur An- oder Abreise braucht, sollte man mindestens vier Tage kalkulieren, sonst hat man nichts vom Aufenthalt. - nach oben

Unterkunft
Am besten fand ich das Rostock Apart Hotel an der Großen Wasserstraße 10, eine Minute vom neuen Markt und Rathaus entfernt. Es hat eine tolle Einrichtung, das Parken am Haus ist inbegriffen und der Service ist sehr gut. Das ibis-Hotel am Stadthafen in der KTV ist preiswerter, einfacher und hat keinen Parkplatz. Entweder parkt man am Stadthafen, in den Seitenstraßen oder rechnet mindestens einen Zehner für die Autoübernachtung dazu. In der Nähe der Werft gibt es das youth-hostel, das nur etwas ist, wenn man immun gegen Lärm ist und wenig Geld hat. Wenn man das zweite oder dritte Mal da ist, hat man sich wahrscheinlich zwischen Reutershagen und KTV eine Wohnung besorgt und bekommt mehr vom Leben und der Mentalität der Rostocker mit. Daß die Mecklenburger anders ticken als die Menschen südlich von Hamburg, müßte sich herumgesprochen haben. Im Zweifelsfall hält man einfach die Klappe und hört erst mal zu, was die Leute schnacken. - Allgemeines - Seitenanfang

Essen gehen
Ich habe mehrere Sachen probiert und kann guten Gewissens diese Lokale empfehlen: Für schnelle Esser gibt es „Karls Körry Wurscht“, eine gute Wurstbraterei, die es alleine zwischen Kröpeliner Straße (KS) und der Pädagogienstraße dreimal gibt, außwerdem im Ostseepark. Freßbuden gibt es in der KS jede Menge, aber die „Körri Wurscht“ ist wirklich gut. Die Pizzeria an der Ecke gegenüber von MacDoof (KS/Pädagogienstraße) ist preislich und geschmacklich etwas höher anzusiedeln. Nachtschwärmer finden am Alten Markt jede Menge Lokale und wenn Sie am Wasser sitzen wollen, sind am Stadthafen Richtung Getreidespeicher/AIDA-Reederei massenhaft Restaurants aller Geschmacksrichtungen entstanden. Allergiker fahren nach Reutershagen zum „Bamboo“ (Walter-Stoecker-Straße 35, 18069 Rostock, Tel. 0381 8010140) und können sich ihr Fleisch und Gemüse zusammenstellen und braten lassen - da gehen wir immer hin. Im Winter ist es sehr voll, am Wochenende muß man drei Tage Vorlaufzeit für die Reservierung veranschlagen. - Allgemeines - Seitenanfang



Einkaufen
Lebensmittel kauft man entweder im KTC (Kröpeliner Tor-Center) unten im Basement oder in der alten Werfthalle am Ende des Stadthafens (der blau-gelbe riesige Kran ist nicht zu übersehen). Die eine Werfthalle ist Parkhaus geworden, in der anderen ist einer der größten Edeka-Märkte, den es gibt. Man kriegt wirklich fast alles da und sogar eine Fischtheke ist vorhanden. Außerdem ist in der Halle noch ein Aldi untergebracht ein paar Schnellfreßbuden und die Post. Ansonsten gibt es in jedem Stadtteil Lidl, netto, Aldi oder Sky und familia (norddeutsche Ketten), die für den Grundbedarf sorgen.

Klamotten kriegt man in der Kröpeliner Straße (KS), außerdem Handys, Haushalt und - nicht zu vergessen - der Tiger-Laden. Tiger ist eine dänische Kette (haben wir vor Jahren in Kopenhagen entdeckt), die ganz viele Sachen haben, die man nicht braucht, die aber schön sind. Ohne etwas zu kaufen, geht man aus diesem Laden selten raus (KS, Richtung Neuer Markt, rechts).

Wenn man ausgiebig shoppen will, fährt man die erwähnte B 105 Richtung Stralsund und ab Höhe Bentwisch sieht man links den Ostseepark, eine Einkaufsmall fast so schön wie Oberhausen. Zu Ikea geht es die gleiche Straße in Richtung Wismar und dort kann man sogar mit dem Bus vor die Eingangstür fahren. Fachgeschäfte findet man nicht unbedingt in der Innenstadt, sondern die sind über die ganze Stadt verteilt. Den Normalbedarf kriegt man um die KS in der Innenstadt. Doch wenn man bestimmte Sachen sucht, wird es schwer und man muß viele Läden abklappern. Es war nicht möglich, in Rostock einen vernünftigen Tee zu kaufen, außer man hat ihn im „Bamboo“ bestellt. Das Bremer Teehandelskontor und Tee Gschwendner haben die Stadt offenbar noch nicht auf dem Schirm. - Allgemeines - Seitenanfang


ÖPNV
Vorbildlich: Billig, gut ausgebaut, gut vernetzt. Hätten wir nur in Bonn so eine Verkehrsgesellschaft! Für kleines Geld kriegt man eine Tageskarte, die bis nach Warnemünde gültig ist und die Student/inn/en können nach Vorlesungsschluß im Sommer schnell (ca. 15 Bahnminuten) noch am Strand schwimmen gehen. Ab dem Holbeinplatz sind es drei Stationen mit der S-Bahn und ab der Endhaltestelle ist man in fünf bis zehn Minuten am Strand. - Allgemeines - Seitenanfang



Ausflüge in die nähere Umgebung

Kultur
Kunsthalle in Reutershagen, schöne Lage in Park und am Wasser, regelmäßig gute Wechselaustellungen - eher etwas für die älteren Kinder und ihre Eltern. Bei vier Besuchen  in zwei Jahren haben wir immer gute Sachern gesehen - zuletzt Landschaftsmalerei und nun Uecker und Baselitz.


Navi: Hamburger Str. 40, 18069 Rostock
Straßenbahnhaltestelle „Kunsthalle“
Schloß Gelbensande (eine knappe halbe Stunde mit dem Auto die B 105 Richtung Stralsund oder bis zum Bahnhof Gelbensande), weil es  für die Hohenzollerngeschichte ein nicht unwichtiges Schloss ist, weil die museale Präsentation sehr gut ist und die Lage absolut idyllisch - eben mitten im Wald. Außer der Einrichtung finden immer noch wechselnde Ausstellungen  statt - zur Zeit (Juli 2015) die hinreißenden Cartoons von Paul Priddernow u.a. über Anglerlatein.
Navi: Gelbensande, Am Schloß 1
Die Rostocker Kunsthalle
Kulturhistorisches Museum im Kloster
Kloster- und Iniversitätskirche
Das Kulturhistorische Museum ist im ehemaligen Kloster zum Heiligen Kreuz untergebracht. Gezeigt werden Gemälde, Möbel, sakrale Gegenstände und Dinge des täglichen Lebens aus den letzten sieben Jahrhunderten. Besonders interessant sind die Nachbauten der alten Klosterzellen, das Puppen- und Spielzeugmuseum, die Gemäldesammlung von Niederländern und den Malern des 20 Jahrhunderts, die unter den Nazis verboten waren  und die Münz- und Porzellansammlung.
Innenstadt, Zugang über den Universitätsplatz 
Klosterhof 7, 18055 Rostock
Ebenfalls zum Museum gehört die Klosterkirche, die mittlerweile Universitätskirche geworden ist. Sie gehört zum Verbund der Ev.-Luth. Innenstadtgemeinde Rostock zusammen mit St. Marien, St. Petri, St. Nikolai und der Jakobi-Gemeinde, deren Kirche den Zweiten Weltkrieg irgendwie überstanden hatte, von der SED-Herrschaft 1960 aber restlos eliminiert wurde. (Kirchensprengung).
In der Universitätskirche finden die Konzerte der Uni-Ensembles statt, wie z.B. Carl Orffs „Carmina Burana“.
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Kinder
Karls Erlebnisdorf (Rövershagener Chaussee, eine knappe halbe Stunde mit dem Auto die B 105 Richtung Stralsund - man kann es nicht übersehen), weil man alles, was einen Bauernhof ausmacht, dort begucken kann - nur ist dieser Bauernhof etwa zwanzigmal größer. Man kann getrost fünf bis sechs Stunden dafür ansetzen und hat immer noch nicht alles gesehen. Seit dem Sommer 2016 gibt es einen ca. 20 Meter hohen Rutschenturm und Karls wirbt mit der „weltweit größten Kannensammlung“ - für mich ist das eher Sperrmüll.

Zoo Rostock, Barnstorfer Ring 1, 18059 Rostock. Ab der A 20  Abfahrt Rostock West in Richtung Zentrum/Warnemünde fahren und auf das Schild Zoo/Darwineum achten, ab Innenstadt Richtung Warnemünde. Für Kinder geht der Zoo immer und bis sieben Jahre sind die Kinder frei. Der Bollerwagen für die Kleinen oder das Gepäck kostet € 5.- Miete, das ein Viertel des Preises, das man in Köln zahlen muß.  Fußballfans müssen in der Nähe des Zoos in das Stadion von Hansa Rostock (im Hansaviertel) und daß die Hansa-Fans eine besondere Sorte Mensch sind, ist auch klar. Solche Fans haben noch nicht mal die Kölner und die Bayern.

Außerdem (hier nur in Stichwörtern):
Hausbaumhaus, Jüdisches Theater Mechaje, Alte Neptunwerft im KTV, Nikolaiviertel, überhaupt das KTV, Reutershagen, Hansaviertel, den Stadthafen bei Tag und den Stadthafen bei Nacht.

Ganz wichtig: Die Nachtwächterführung ab der Petrikirche.
Toitenwinkel und  Lichtenhagen kann man nicht besichtigen, sollte es auch nicht versuchen.  - Allgemeines - Seitenanfang


weiter weg:

Richtung Nordosten
Man sollte seine Tour bis zehn Uhr gestartet haben, weil zwischen elf und fünf die B 105 dicht ist. Eine Alternative für die Tour  ist der Tunnel (kostet Maut), weil man ja über die Warnow muß und dann spart man wirklich Zeit.

Fischland und Darß sind über die B 105 (Abzweig Althagen) in einer guten halben Stunden zu erreichen, wenn man nicht in Rövershagen warten muß, weil bei Karl's mal wieder Hunderte Autos für PArkplatze anstehen.

Stralsund (eine Stunde über die A 20) wegen der Altstadt, der Marienkirche, der Nikolaikirche, dem Ozeaneum und dem Meeresmuseum, dem Sund und der Fußgängerzone. Wer die Stralsund-Krimis kennt, kennt zumindest den alten Markt.

Rügen (anderthalb bis zwei Stunden Anfahrt, je nach Ziel), um zu gucken, ob man da nicht mal länger hinfährt.

Güstrow (eine Stunde mit dem Auto B 103) wegen der Innenstadt, dem Schloß, dem See und dem Ernst-Barlach-Museum (Navi: Güstrow, Heidberg 15);
Nach Usedom braucht man etwa zwei Stunden, zur polnischen Grenze etwa drei. - Allgemeines - Seitenanfang


Richtung Südwesten

Bad Doberan (eine halbe Stunde mit dem Auto erst die B 105 Stralsund, dann die B 103 Richtung Bad Doberan) wegen dem unvergleichlichen Kloster und der Klosterkirche - auch wenn noch nicht alles fertig ist. Wer historisch interessiert ist, findet hier die meisten toten mecklenburgischen Herzöge. 

Heiligendamm (eine halbe Stunde mit dem Auto die B 105 Richtung Wismar) wegen den weißen Häusern an der Promenade und für Kinder: die Möglichkeit mit der letzten Dampflok eine bißchen Bahn zu fahren („Molli“, Strecke zwischen Bad Doberan, Heiligendamm und Kühlungsborn);

Wismar (eine Stunde über die Landstraße) wegen der Altstadt, den drei Kirchen  auf dem Berg, dem Hafen und der Fußgängerzone). Wer keine Angst vor Tourismus hat, fährt auf die Insel Poel. Auch da gibt es Fleckchen, die wirklich schln sind, aber dann muß man laufen. - Allgemeines - Seitenanfang

Links
http://de.wikipedia.org/wiki/Rostock
zum Einsteigen

http://www.rostock.de/index.php?id=1
die Selbstdarstellung der Stadt

http://www.uni-rostock.de/
für künftige Studenten

http://www.rostock-port.de/
für Schiffsbegeisterte

http://www.zoo-rostock.de/
für Tierfreunde

http://www.rostocker-weihnachtsmarkt.de/
das gibt es fast überall schlechter, aber hier ist es ok.

http://www.rostock-airport.de/de/
kein Ruhmesblatt der Luftfahrt 

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Literatur

Lokale Krimis
Frank Goyke: Mörder im Gespensterwald, Ostsee-Krimi, Hinstorff-Verlag, Rostock 2012, ISBN 978-3-356-01483-9
Eine auf den ersten Blick arg wüste Story, die aber rasch Fahrt aufnimmt und ein überraschendes Ende findet. Wer sich zwischen Rethwisch und Admannshagen auskennt und schon in Nienhagen gelaufen ist, hat erheblich mehr von dem Krimi. Daß der Autor Rostocker ist, merkt man an vielen liebevollen Details, die genannt werden.

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